Juwelen faszinieren die Menschen seit Anbeginn der Geschichte. Ihre Eleganz, ihr Wert und ihre Strahlkraft inspirieren und begeistern. Da ist es kein Wunder, dass die sich die Edelsteine auch sehr rasch einen Platz in der Filmgeschichte sichern konnten. Die folgenden Filme haben es zum Klassiker geschafft und gelten bis heute als Hommage an umwerfend schöne Schmuckstücke.

Der rosarote Panther

Als der Komödienspezialist Blake Edwards im Jahr 1963 den ersten Film über den rosaroten Panther erdachte und realisierte, hätte er sich wohl nicht träumen lassen, dass ihm zehn weitere Filme folgen würden. 46 Jahre lang musste sich der tollpatschige Inspektor Clouseau immer wieder auf die Fersen diverser Juwelendiebe heften. Seine Darsteller sind allesamt große Stars gewesen. Neben dem Original-Darsteller Peter Sellers, schlüpften auch noch Alan Arkin, Roberto Benigni (als Clouseaus Sohn), Roger Moore und Steve Martin in die Rolle des französischen Ermittlers.

Objekt der Begierde ist jedes Mal der riesige Diamant „der rosarote Panther“. Der wird in schöner Regelmäßigkeit von Meisterdieben und verrückten Polizisten gestohlen. Der maßlos überforderte Inspektor stiftet auf der Jagd nach den Dieben heilloses Chaos und schafft es trotzdem jedes Mal, wie durch ein Wunder, den Fall doch noch zu lösen.

Hollywood setzt in seinen Filmen gerne auf tollen Schmuck
Hollywood setzt in seinen Filmen gerne auf tollen Schmuck

Ein Fisch namens Wanda

Die Kriminalkomödie „Ein Fisch namens Wanda“ von und mit Monty Python-Star John Cleese sorgte 1988 weltweit für volle Kinosäle. Im Mittelpunkt steht ein schräges Quartett von Juwelenräubern, die nach dem großen Coup alles daran setzen, die Beute für sich selbst zu sichern. Das Heist-Movie glänzt mit haarsträubenden Verwicklungen, enormen Tempo, einer Romanze und tiefschwarzem Humor. Gemeinsam mit seinem Kollegen Michael Palin, Jamie Lee Curtis und Kevin Kline schuf Cleese eine einzigartige schwarze Komödie, die völlig überdreht alle Genres gleichzeitig auf den Arm nimmt. Kline erhielt für seine Darstellung der schillernden Figur Otto den Oscar als bester Nebendarsteller.

Über den Dächern von Nizza

Alfred Hitchcocks Film, der auf dem gleichnamigen Roman von David Dodge basiert, zählt zu seinen ganz großen Meisterwerken. Die beiden Hauptdarsteller Cary Grant und Grace Kelly sind in ihren Rollen in die Filmgeschichte eingegangen. Grant spielt den ehemaligen Juwelendieb „Die Katze“, der während des Zweiten Weltkrieges zum Helden des Widerstands aufgestiegen war. In den 50er Jahren beginnt an der Riviera eine Serie von Juwelendiebstählen. Er gerät schnell unter Verdacht, denn der Dieb kopiert seine Methode. Als der Mutter seiner Freundin Frances (gespielt von Grace Kelly) ebenfalls ihre wertvollen Juwelen entwendet werden, droht er auch noch ihre Liebe zu verlieren. Von allen Seiten verdächtigt, macht sich „die Katze“ daran dem echten Dieb eine Falle zu stellen und diesen zu entlarven.

Alfred Hitchcock dreht unter anderem auch in Monaco, wo Grace Kelly im Jahr darauf ihren späteren Ehemann Fürst Alfred von Monaco kennenlernen sollte. Anlass waren die Filmfestspiele von Cannes, wo der Filmstar einen neuen Film vorstellte. Bereits ein Jahr später heirateten die beiden und aus Grace Kelly wurde Fürstin Gracia Patricia. Diese legendären Streifen beweisen nachdrücklich, wie groß das Interesse an spannenden Geschichten über spektakuläre Juwelen im Film immer noch ist. Sie wecken Sehnsüchte, die Hollywood perfekt bedienen kann.

Kategorien: Schmuck